Innere Kinder wachsen lassen

Naturheilpraxis Lillian Kapraun
Naturheilpraxis Lillian Kapraun 

Vorträge:

AD(H)S - Kirmes im Kopf

Datum:

Di., 19. November 2019

Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort:

Naturheilpraxis Kapraun, Wismarer Straße 44, 12207 Berlin (Bus 285, 112, M85: Appenzeller Straße)

Programm:

Vortrag (ca. 75 Minuten)

 

Ob bei Kindern oder im Erwachsenenalter: AD(H)S führt mit der Zeit oft zu einem Gewirr aus Chaos, innerem Druck und Selbsthilfeversuchen. Dabei gibt es vielfältige Möglichkeiten, mehr Ordnung im Kopf zu schaffen.

 

Kostenbeitrag: € 5,00

Anmeldung bitte unter: info@naturheilpraxis-kapraun.de

 

 

Die Nebennieren: Ein unterschätzter Akteur bei Erschöpfung und Burnout

Datum:

Do., 28. November 2019

Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort:

Naturheilpraxis Kapraun, Wismarer Straße 44, 12207 Berlin (Bus 285, 112, M85: Appenzeller Straße)

Programm:

Vortrag (ca. 75 Minuten)

 

Wie Hormonsystem und Stoffwechsel bei Erschöpfung leidern - und was Sie dagegen tun können.

 

Kostenbeitrag: € 5,00

Anmeldung bitte unter: info@naturheilpraxis-kapraun.de

 

 

Weitere Vortragsangebote:

Frühjahrsputz für die Leber

 

„Müdigkeit ist der Schmerz der Leber“. Die größte Drüse unseres Körpers ist eine echte Multitaskerin und längst nicht nur gefordert am Morgen nach einer langen Partynacht. Was sie täglich leistet, spüren wir erst, wenn sie mal schlapp macht. Doch die Leber schmerzt nicht. Sie hat viele Wege, sich bemerkbar zu machen. Sie lässt uns Gewicht zunehmen oder schickt uns mit Müdigkeit und Antriebslosigkeit aufs Sofa. Sogar für Ängste und Verwirrung kann sie verantwortlich sein. Die gute Nachricht: Sie ist das regenerationsfreudigste Organ, das wir haben und lässt sich mit ein wenig liebvoller Zuwendung wieder gnädig stimmen… 

 

Kostenbeitrag: € 5,00

Anmeldung bitte unter: info@naturheilpraxis-kapraun.de

 

 

Trauma verstehen und überwinden - Über die Auswirkungen von Psychotraumata im Alltag und neue Wege in der Traumatherapie

Ein schlimmes Erlebnis (Unfall, Naturkatastrophe, Überfall) kann bekanntermaßen zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) führen. Etwas weniger bekannt ist, dass nicht nur diese "klassischen", punktuellen Auslöser zu Traumata führen können. Vermutlich viel weiter verbreitet sind Traumatisierungen durch Lebenssituationen, die über längere Zeit sehr belastend waren (z.B. Mißbrauch, Mißhandlungen und Vernachlässigung). Aus solchen Entwicklungstraumata können sich sog. komplexe Traumafolgestörungen entwickeln, bis hin zu einer dissoziativen Persönlichkeit. Das Problem ist, dass diese häufig unerkannt bleiben, weil sie sich hinter anderen psychischen Erscheinungsformen "verstecken", z.B. hinter einer Depression oder Eßstörung. Die Traumafolgestörung bildet sozusagen den Nährboden für chronische, seelische Leiden. Dabei ist sie - einmal erkannt - gut behandelbar.

 

Dabei ist es durchaus möglich, dass zwei Menschen dasselbe erleben und einer eine PTBS entwickelt, der andere nicht. Eine Belastungssituation ist erst dann traumatisch, wenn sie unsere persönlichen Kompensationsmechanismen übersteigt und unser körpereigenes Stressmanagement überfordert. Sie kann dann nicht verarbeitet werden und bleibt sozusagen "im Körper stecken".

 

Eine Traumafolgestörung, egal ob einfache PTBS oder Entwicklungstrauma, ist niemals rein seelisch bedingt, sondern hat Einfluss auf die körperlichen Stressachsen (mithin das Hormon- und Nervensystem). Das macht sie einerseits komplizierter, eröffnet aber gleichzeitig auch neue therapeutische Ansatzpunkte.

 

Ein Trauma im Unterbewusstsein und aus dem Alltagsleben herauszuhalten, kostet sehr viel Energie. Betroffene können sich daher häufig erschöpft fühlen, ständig gestresst, depressiv, mitunter scheinbar ohne Grund. Sie können Schmerzen haben, die kein Arzt oder Therapeut erklären kann, weil ihr Körper noch die alten Schrecken abgespeichert hat, die ihr Geist sorgfältig unter Verschluss hält (damit man im Alltag funktionstüchtig bleibt, solange keine bessere Lösung in Sicht ist).

 

Es können auch, manchmal Jahre und Jahrzehnte nach der traumatischen Situation, beunruhigende innere Bilder, Sätze, Erinnerungsbruchstücke auftauchen.

 

Ein Trauma zu verarbeiten bedeutet, das Geschehene nachträglich zu realisieren, zu verstehen und zu trauern. Es bedeutet aber auch, sich selbst mit dieser Erfahrung anzunehmen und die Kraft, die so lange zur Unterdrückung der alten Erinnerung verbraucht wurde, zu befreien um sie fortan für die Gestaltung der eigenen Zukunft nutzen zu können.

 

 

Kochen für's Köpfchen - Ernährung bei Depressionen

Kommt man mit einer Depression zum Arzt, bekommt man seit Jahrzehnten die gleichen Alternativen: Tabletten oder Psychotherapie.

Beides hat sicherlich seine Berechtigung, ändert aber nichts an der Tatsache, dass mit der erstmaligen Diagnose für viele Betroffene eine jahrelange Leidensgeschichte beginnt. Dabei gibt es seit einigen Jahren bahnbrechende Erkenntnisse über die Krankheit und ihre Entstehung, die völlig neue Behandlungsmöglichkeiten nahelegen.

 

Es geht in diesem Vortrag weniger um Ursachenforschung in den Tiefen der Seele, als vielmehr um die greifbaren, körperlichen Vorgänge, die einer Depression zugrunde liegen. Er zeigt, wie sie sich gegenseitig bedingen und verstärken, aber auch, wie man den unheilvollen Kreislauf aus Stressreaktion, Entzündung, Immunreaktion und psychischer Symptomatik durchbrechen kann.

 

Mit einem integrativen Therapiekonzept sind auch nach jahrelangen Krankheitsverläufen noch überraschende Verbesserungen möglich, manchmal bis zur völligen Symptomfreiheit. Die Forschung seit 2004 hat immer klarer gezeigt, dass wir Depressionen als chronisch-entzündliche Erkrankung begreifen müssen. Das bedeutet auch, dass der richtigen Ernährung eine Schlüsselrolle in der Therapie zukommt. Wie dies im Alltag aussehen könnte, kann man bei diesem Vortrag hören, sehen und schmecken!

 

Bei Interesse an diesem Vortrag bitte ich um eine E-Mail an info@naturheilpraxis-kapraun.de

 

Ist Alzheimer heilbar? Ein integratives Therapiekonzept gibt neue Hoffnung

Im Allgemeinen gilt Alzheimer heute immer noch als unheilbare Krankheit. Trotzdem gibt gibt es integrative Behandlungsansätze, die Patienten im Frühstadium helfen können. Insofern muss die Behandlung eines an Alzheimer Erkrankten auch die Angehörigen mti einbeziehen.

Vielleicht DER Vorreiter einer integrativen Alzheimer-Therapie ist Dr. Dale Bredesen aus Kalifornien. Er war frustriert, seine Patienten im Seniorenheim immer nur ins Vergessen zu begleiten, sich mit einer Krankheit beschäftigen zu müssen, wo Erfolge sehr dürftig waren und deren Fortschreiten als unvermeidlich galt.

Aus dieser Situation heraus entwickelte er ein revolutionäres Therapiekonzept, das alle Lebensbereiche berührt. Es wirkt auf den ersten Blick trügerisch einfach, verlangt in der Umsetzung aber einiges an Einsatz, nicht nur Patienten selbst, sondern auch von seinem Umfeld. Schon bei der ersten, kleinen Gruppe, vom die Bredesen behandelte, merkte er jedoch, dass er auf dem richtigen Weg war. Die Patienten, die noch im Frühstadium waren, beobachteten Verbesserungen ihrer Symptome, zwei von ihnen konnten nach einigen Monaten wieder ins Berufsleben zurückkehren.

In Deutschland hat Dr. Michael Nehls dieses Konzept aufgegriffen und weiterentwickelt. Mit seinem letzten Buch “Alzheimer ist heilbar” hat er einiges Aufsehen erregt, doch damit sein Therapiekonzept Standard werden kann, müssen noch einige Hürden überwunden werden – aller Anfang ist schwer. Wenn es aber der Anfang eines neuen, gesunden Lebens nach einer Alzheimer-Diagnose ist, sollten wir dem vielleicht doch eine Chance geben?

 

Bei Interesse an diesem Vortrag bitte ich um eine E-Mail an info@naturheilpraxis-kapraun.de